Mixed Media

Co-productions, collaborations, assignments, live gigs and more!

 

„22:09“ (2019)

 

Chinaski In Space live recording at Mauerfall Kollektiv (Berlin, 2019)

 

Chinaski In Space – Chinaski’s Jam live at Lounge Sessions by Mauerfall Kollektiv (Berlin, 2019)

 

Chinaski In Space – Staub und Schatten (Berlin, 2018)

recorded by Felix Hunsicker, mixed by Max Emil Hurlebaus

 

I edited and mixed: Young Tree – Slow Life EP (2018)

 

Lemon Lights – Tragedy Tango live at Jazzfest Gronau (2018)

 

Max Emil – Birdy (2018)

 

Freier Text: „Wahrnehmung ist Stoffwechsel“ (2018)

Es ist, als würde man in seiner visuellen Wahrnehmung die Farbsättigung erhöhen. Als würde sich das Sonnenlicht in den Steinchen am Weg, in dem kleinen Wiesenstück und in allem, was einen Schatten wirft, wie ein Prisma in alle Farben brechen. Wie bunte Flecken unter der Oberfläche der Umgebung, die langsam untereinander die Plätze tauschen und ihren Farbton ändern. Starrt man länger auf einen Fleck, verschwimmen die anwesenden Strukturen zu neuen, ganzheitlichen Mustern. Einzelne Geräuschquellen – Autos, Passanten, Vögel und die ganze Stadt – verschmelzen zu einer rauschenden Klangathmosphäre.

Das Licht intensiviert sich. Wind streicht eigenwillig durch Wiese, Haar und Gefieder, wirbelt Papier auf, und verschwindet dann wieder unmerklich. Neben dem Schatten meiner Hände bildet sich ein strahlender Kranz auf dem Papier. Von außen, nach innen, nach außen. Wahrnehmung ist der Stoffwechsel von Gefühlen. Still sitze ich da und bin voll beschäftigt. Wenn ich die Augen schließe, wird die Geräuschkulisse zu Musik. Ein Motorkonzert mit Entenchor und willkürlichem Spoken Word. Auf Fahrrädern, in PKWs, auf Schiffen, in Kinderwägen und zu Fuß kommen und gehen andere Wahrnehmungsgeschöpfe an mir, meinem fixen Punkt, vorbei.

Beobachtend beobachtet.

Die Tiere kommen näher. Auf der anderen Seite des Flusses telefoniert jemand. Alle Welten sind verbunden und ich sitze im Treppenhaus, schaue mir Namen und Klingelschilder an und versuche von den Türen und Eingängen abzuleiten, wie es im Innern wohl aussieht. Die Wasseroberfläche kräuselt sich in interferierenden Wellen. Die Faktoren sind unendlich und nicht zu erfassen. Wie durch meine Synapsen hindurch rauscht es, vibriert, hebt und senkt sich das Wasser. Eine integrale Metapher des Bewusstseins. Bedürfnislos bin ich da. Wie ein Schwamm auf dem Meeresgrund: Sauge auf, was milliardenfach um mich schwebt, filtere, behalte und geb wieder ab. Von außen nach innen nach außen.

Von außen betrachtet, sitze ich draußen, doch bin ich drinnen, bei mir, um schweigend mit mir selbst an einem runden Tisch Tee zu trinken und sich wortlos auszutauschen. Bewege ich mich, oder meine Umwelt? Das merkt man erst, wenn man Fahrt aufgenommen hat. Den Rest weiß Einstein besser. Ich fühle das Sonnenlicht warm auf meinen Schultern und in meinem Nacken, gleichzeitig den leisen, leicht kühlen Wind um meine Ohren und Nase fließen. Ich glaube, das Klima ist die kollektive Seele der Menschen.

 

Max Emil feat. josew – Kitchen Window (2018)

 

Companion josew’s debut single, which I mixed (2017):

 

Lemon Lights‚ Communication Polka (Hot Jazz Club, 2017):

 

Done the mixing for dutch reggae band Young Tree (2017):

 

A quick jam video at Studio B37 (2017):

 

I delivered the music in this one (2017):

 

I made 6 minutes of music for the documentary movie KOKOLAMPY (2016)

(example: last music track of this trailer). The movie is defenitely worth a watch!

 

I did the audio mix for the video of this great show (2016):

 

A magical gig with my band Lemon Lights on a boat (2016):

 

My first own music video clip from 2014:

 

Music project/concept executed during my 2nd year of study (2013):